Europa

Published on November 13th, 2013 | by Sonja

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Pulverschnee und Bergsommer – Urlaub am Arlberg

Zwischen den beiden österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg bildet der Höhenzug des Arlbergs eine natürliche Barriere. Stellten die steilen Pässe für die Menschen früherer Jahrhunderte ein schier unüberbrückbares Hindernis dar, meint der Berg dieser Tage ein Eldorado für Naturliebhaber. In den Wintermonaten locken hervorragend präparierte Pisten und Loipen zum weißen Sportvergnügen. Weiden die Almkühe auf den satten Wiesen der Region, stehen Reisenden unzählige Wandertouren zur Auswahl. Unter arlberg-friends.com kann man sich bereits vor Reiseantritt zu möglichen Aktivitäten und Freizeitvergnüglichkeiten inspirieren lassen. Auf Schneeschuhwanderungen erlebt man eine wohltuende Entschleunigung inmitten der Natur in den Bars und Discotheken von St. Anton empfängt Touristen das pralle Leben.

An den Hängen des Berges haben sich mehrere ausgewiesene Trails für passionierte Mountainbiker etabliert. Von der idyllischen Gemeinde Lech aus schlängelt sich die landschaftlich und sportlich reizvolle „Spullersee-Tour“ zwischen zahllosen Gipfeln hindurch. Auf anstrengenden, aber malerischen 30 Kilometern genießen Radfahrer ein herrliches Alpenpanorama. Das Gewässer ist berühmt für seinen Forellenreichtum und ermöglicht auch Petri-Jüngern eine unvergessliche Bergtour. Als eine der Quellen des Lechs stürzt sich der abfließende Spullerbach anschließend wild und ungezähmt ins Tal hinab. In den Niederungen des Arlbergs warten Golfplätze und Wellnesshotels auf Besucher und wer hoch hinaus möchte, folgt den spektakulären Klettersteigen.

In einer Wintersaison fallen durchschnittlich sieben Meter Schnee auf den Arlberg. Ein weitläufiges Netz aus zahllosen Pisten und Skiliften wartet mit Hängen für jedes Können auf. Snowboardfahrer und leidenschaftliche Skiläufer fühlen sich auch auf den 180 Kilometern Tiefschneepiste wohl. Sucht man die Stille und Abgeschiedenheit des Berges, kann man sich auch auf Skitouren begeben. Eine selbst für Anfänger geeignete Route führt auf den 2720 Meter hohen Trittkopf. Oberhalb von Zürs wandert man mit den Fellen dem Gipfel zu und vernimmt dabei nur das Knirschen des Schnees und die eigenen Atemgeräusche. Oben angekommen, entlohnt ein phantastischer Bergblick für die vorangegangenen Mühen.

 

Bildrechte: Martin Weinhardt – flickr.com


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