Amerika

Published on August 22nd, 2014 | by Sonja

0

Urlaub in den Anden

Patagonien nimmt den Süden des amerikanischen Doppelkontinents ein und ist dennoch beinahe so groß wie ganz Europa. Dementsprechend vielfältig zeigen sich die regionalen Klimate. Allerdings sind klare Trends abzulesen, die die endlosen Weiten dominieren. Beachtenswert für Reisende ist, dass Patagonien weit südlich des Äquators liegt. Dementsprechend kehren sich die Jahreszeiten, geht man von denen in Deutschland aus, um. Der wärmste Patagonische Monat ist der Januar, während der Juli eher kühl und unbeständig daherkommt. Generell gilt: Je weiter man auf Patagonien Rundreisen gen Süden vordringt, desto kälter und mancherorts auch regnerischer wird es. Viele Ansiedelungen um die Magellanstraße verzeichnen rund 300 Regentage pro Jahr.

Bucht man unter www.ruppertbrasil.de eine Rundreise, gilt es zu unterscheiden auf welcher Seite der Anden man urlaubt. Westlich des Andenhauptkamms, sprich in Südchile ist das Klima extrem humid. Man trifft hier auf gemäßigte Regenwälder und eine immergrüne Vegetation. Im Regenschatten der Anden hingegen weitet sich die Pampa aus. Das semi-aride Wetter in Argentinien verleiht der Region teilweise sogar ein wüstenhaftes Antlitz. Den größten Raum nehmen allerdings Steppen und ganz im Süden auch Tundren ein. Die Niederschlagsmenge beträgt hier durchschnittlich 100 Milliliter pro Jahr. Der allgegenwärtige Wind Patagoniens wird den Reisenden bald als liebgewonnener Begleiter erscheinen.

Wer ganz in den Süden gelangen möchte, reist bestenfalls zwischen Januar und März. Dann nämlich sind die Straßen und Pässe geöffnet und der kurze aber intensive Sommer hat in das endlose Land Einzug gehalten. Auch während des Frühlings und Herbstes der Südhalbkugel lohnt ein Aufenthalt in Chile oder Argentinien. So können die vergleichsweise trockenen und warmen Monate zwischen September und April unvergessliche Ferientage bescheren. Auch herrschen zu jener Zeit beinahe überall mehr als fünf Sonnenstunden pro Tag. Das Thermometer klettert im charmanten Bariloche in Nordpatagonien auf 30 Grad im Januar, während in Punta Arenas 15 Grad einen wohlig-warmen Sommertag beschreiben.

Tags: ,


About the Author



Comments are closed.

Back to Top ↑