Amerika

Published on Oktober 17th, 2012 | by Sonja

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Rundreise durch die Rocky Mountains

Die riesigen Gebirgszüge der Rocky Mountains erstrecken sich von Mexiko bis Alaska. Große Teile der 5.000 Kilometer langen Gebirgskette befinden sich natürlich auch in den USA. Hier kommen Wanderer auf ihre Kosten: Bei einer Rundreise durch den Rocky-Mountain-Nationalpark und den nahe gelegenen Death-Valley-Nationalpark zeigt sich die ganze Vielfalt des amerikanischen Westens. Viertausend Meter hohe Berge, üppige Graslandschaften und karge Wüsten wechseln sich ab.

Tipps für die Reiseplanung

Das Flugzeug ist das Verkehrsmittel der Wahl, um die Rundreise von San Francisco oder von Denver aus zu starten. Vergleichen Sie rechtzeitig die Angebote verschiedener Fluggesellschaften, um ein günstiges Ticket zu erwerben.
Ist diese Hürde genommen, müssen Sie nur noch die Anreise zum Flughafen planen. Preiswerte Rail&Fly-Tickets oder kostengünstige Parkplätze, die in der Nähe großer Flughäfen wie Hamburg, Berlin oder Köln angeboten werden, halten die Kosten niedrig.

Rocky-Mountain-Nationalpark

Der Rocky Mountain Nationalpark befindet sich in Colorado und ist ein beliebtes Ziel für Naturfreunde – auch von Übersee. Sie nutzen das „Dach des Kontinents“, wie der Nationalpark manchmal genannt wird, um zu wandern, zu angeln, zu reiten oder Wintersport zu treiben.
Die 70 dreieinhalb- und viertausend Meter hohen Berge wirken eher wie sanfte Hügel und lassen die Gäste schnell vergessen, wie weit oben sie sich befinden. Das 500 Kilometer lange Wanderwegnetz bietet sowohl leicht begehbare, als auch anspruchsvolle Routen, die im Sommer jedoch teils überlaufen sind.
Wer längere Strecken zurücklegen möchte, kann sich bei Farmern oder auch in zwei Reitställen Pferde leihen. Auf vielen Wanderwegen sind Pferde erlaubt.

Natürlich fasziniert die üppige Tier- und Pflanzenwelt gerade im Sommer, der Hauptsaison des Parks. Doch auch im Winter besuchen immer mehr Touristen den Rocky-Mountain-Nationalpark, um Sport zu treiben. So gibt es einen Skilift für Abfahrtskiläufer, Wege für Langlauf und für Wanderer mit Schneeschuhen. Die Rundreise durch die Rocky Mountains muss sich also nicht auf den Sommer beschränken.

Death-Valley-Nationalpark

Ein ganz anderes Panorama bietet der Death-Valley-Nationalpark. Er ist der trockenste Nationalpark der USA und in der Nähe der Rocky Mountains gelegen. Wer also nicht nur große Höhen, sondern auch tiefe Täler, die teilweise 80 Meter unter dem Meeresspiegel liegen, erkunden möchte, ist hier richtig.

Das von hohen Bergen umschlossene Death Valley ist ein Nationales Monument. In der kargen Wüste gibt es jedoch mehr Tiere und Pflanzen, als man vermuten würde. Koyoten, Wüstenschafe und Pumas gehören zu den Bewohnern dieser trockenen Landschaft. Aber auch Kiefern und Sträucher schaffen es, hier zu überleben.
Wer durch die Wüste wandern möchte, sollte sich Artist’s Palette nicht entgehen lassen. An den Black Mountains gelegen, glitzern hier bunte Gesteinsformationen in der Sonne. Die verschiedenen oxidierten Metalle sorgen für rote und grüne Farbtupfer in der sonst eher eintönigen Landschaft.

 


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