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Published on Dezember 23rd, 2013 | by Sonja

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Quer durch den Roten Kontinent – Australien entdecken

Gegenüber von Europa liegt südlich des Äquators ein verwunschenes Land: Die sagenumwobene „Terra Australis“. Sydney und Melbourne bilden die größten Metropolen Australiens, doch der eigentliche Reichtum jenes Kontinents sind die weiten und scheinbar endlos wirkenden Landschaftsräume. Alles scheint größer und mächtiger, als in anderen Teilen der Welt und so stellen die „Snowy Mountains“ im Südosten des Landes einen weitläufigen, alpinen Gebirgszug dar. Fruchtbare Flusstäler, schwer zugängliche Gipfel und die Kultur der Ureinwohner machen jene Region auf Australien Rundreisen zu einem sehenswerten Highlight.

Den höchsten Punkt der Gebirgskette bildet der 2228 Meter hohe Mount Kosciuszko. Da er gleichzeitig das Dach des Staates ist, gehört er zu den Seven Summits. Damit werden die jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente zusammengefasst. Der Kosciuszko ist alpinistisch gesehen keine allzu große Herausforderung und auf einem wenig beschwerlichen Wanderweg zu erreichen. Allerdings nimmt der Anstieg mehrere Stunden in Anspruch und verlangt deshalb eine gute Kondition und genügend Proviant. Oben angekommen, entlohnt ein weiter Blick über die Great Diving Range. Dieses australische Küstengebirge zieht sich bis auf die Insel Tasmanien hin und gilt als Keimzelle für viele uralte Mikroorganismen. Klimatisch gesehen fungiert die Region als moderatester Landstrich auf dem gesamten Kontinent.

Konträr dazu erleben Reisende in der sogenannten Gibsonwüste eines der trockensten Gebiete. Nur zwei Straßen erschließen die Einöde und führen von Alice Springs aus direkt ins Outback. Kaum irgendwo auf dieser Erde wird man sich einsamer und gleichzeitig freier fühlen, als in der Gibson Desert. Dabei ist jene keine Wüste im klassischen Sinne, sondern verfügt über eine vergleichsweise üppige Flora und Fauna. Endlos ziehen sich die niedrigen Sträucher und Büsche hin und von den Anhöhen herab erscheint die Gibson dem Besucher als eine australische Variante der Großen Ebenen. Hier siedeln verhältnismäßig viele Künstler der Aborigines und laden in den wenigen Ansiedelungen zum Bestaunen der Dot-Painting-Kunstwerke ein.

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